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Vorsorge 19. Juli 2026 6 Min. Lesezeit

Digitalen Nachlass regeln: Die Checkliste für dich und deine Angehörigen

Fast jeder besitzt heute mehr digitale Werte als physische Ordner: Konten, Depots, Verträge, Abos, Krypto, E-Mail-Postfächer. Doch in den meisten Familien weiß niemand, was davon existiert – geschweige denn, wie man darauf zugreift. Wenn ein Mensch stirbt oder handlungsunfähig wird, beginnt für Angehörige oft eine monatelange Suche. Diese Checkliste zeigt, wie du das verhinderst – an einem einzigen Nachmittag.

Warum der digitale Nachlass so oft im Chaos endet

Ein Sparbuch findet man beim Aufräumen. Ein Depot bei einem Online-Broker, ein PayPal-Guthaben oder eine Krypto-Wallet findet niemand – sie hinterlassen keine Post, keinen Ordner, keine Spur. Dazu kommt: Kaum jemand spricht zu Lebzeiten über diese Dinge. Das Ergebnis ist fast immer dasselbe: Verträge laufen weiter und buchen ab, Guthaben verfallen, Versicherungen werden nie ausgezahlt, weil niemand von ihnen wusste. Das ist kein Ausnahmefall – es ist der Normalfall.


Checkliste: Diese zehn Bereiche gehören in deinen digitalen Nachlass

Geh die Liste einmal vollständig durch – auch die Punkte, bei denen du denkst, „das weiß meine Familie doch“:

  • Bankkonten und Depots – Institute, IBANs, ungefähre Salden
  • Kredit- und Debitkarten – Bank und Karte, damit sie gesperrt oder gekündigt werden können
  • Versicherungen – besonders Lebens-, Unfall- und Sterbegeldversicherungen, die aktiv beansprucht werden müssen
  • Laufende Verträge und Abos – Strom, Mobilfunk, Streaming, Fitnessstudio, Mitgliedschaften
  • Immobilien und Kredite – Grundbuchdaten, finanzierende Bank, Restschuld
  • Krypto-Wallets – welche existieren, wo sie liegen, wo die Zugangsdaten sicher verwahrt sind
  • E-Mail-Konten – der Schlüssel zu fast allem anderen
  • Benutzerkonten und Passwörter – Online-Banking, Behördenkonten (z. B. ELSTER), wichtige Portale
  • Wichtige Dokumente – Testament, Vollmachten, Ausweise, Rentenbescheide
  • Wertgegenstände und private Darlehen – was verliehen ist, was geschuldet wird, was wertvoll ist

In vier Schritten geregelt

1
Bestandsaufnahme machen

Nimm dir einen Nachmittag und liste alles auf – erst grob, dann vollständig. Kontoauszüge und das eigene E-Mail-Postfach (Suchbegriffe: „Vertrag“, „Rechnung“, „Police“) sind die besten Gedächtnisstützen.

2
Alles an einem Ort dokumentieren

Verstreute Zettel und Excel-Listen veralten und gehen verloren. Wähle einen zentralen, sicheren Ort – und nur einen.

3
Eine Vertrauensperson einweihen

Die beste Übersicht nützt nichts, wenn niemand weiß, dass es sie gibt. Sag einer Person, wo sie im Ernstfall suchen muss – die Inhalte selbst musst du dafür nicht offenlegen.

4
Einmal im Jahr aktualisieren

Ein fester Termin reicht, etwa der Jahreswechsel. Neue Konten, gekündigte Verträge, neue Wallets: Zehn Minuten Pflege pro Jahr halten die Übersicht verlässlich.


Für Angehörige: Wenn der Ernstfall bereits eingetreten ist

Du liest diesen Artikel, weil du gerade selbst vor dieser Aufgabe stehst? Dann geh in dieser Reihenfolge vor: Besorge zuerst die Sterbeurkunde in mehrfacher Ausfertigung – fast jede Stelle verlangt eine. Informiere danach Banken und Versicherungen; für Lebensversicherungen gelten oft kurze Meldefristen von wenigen Tagen bis Wochen. Kündige anschließend Verträge und Abos, um weitere Abbuchungen zu stoppen.

Für digitale Konten haben Apple („Nachlasskontakt“) und Google („Kontoinaktivität-Manager“) eigene Nachlassverfahren; andere Anbieter verlangen meist Sterbeurkunde und Erbschein. Der Zugang zum E-Mail-Postfach ist dabei der wichtigste Hebel – er macht die restliche Suche erst möglich.


Wie Asset Arca dabei hilft

Funktion in der App

Persönliches Nachlassdokument

Asset Arca ist ein digitaler Tresor für genau diese Bestandsaufnahme: Konten, Verträge, Versicherungen, Dokumente, Krypto – alles strukturiert an einem Ort, gespeichert ausschließlich lokal auf deinem Gerät. Kein Cloud-Server, kein Abo.

Mit einem Tipp erstellt die App daraus ein fertig formatiertes PDF – dein persönliches Nachlassdokument. Du entscheidest, wo es liegt und wer davon weiß: im Umschlag beim Testament, bei einer Vertrauensperson oder beim Anwalt.

Regle es an einem Nachmittag

Deine Familie soll niemals suchen müssen. Lade Asset Arca, geh die Checkliste durch und leg das eine Dokument an, das im Ernstfall alles einfacher macht.

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